Ansprache des Vorstehers der Kirche Allerheiligen in Magdeburg Erzpriester Boris Ustimenko (siehe unten).

Russisch-orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats.

Liebe Brüder und Schwestern,

ich lade Sie herzlich ein, am Kauf eines Objektes für unsere Kirche und des Geistlichen Bildungszentrums Allerheiligen in Magdeburg teilzunehmen.

Die Russisch-orthodoxe Kirche in Deutschland umfasst über 150 Gemeinden. Alle Gemeinden in den Hauptstädten der Bundesländer haben eigene Kirchen und Grundstücke, die auf Kosten von Gemeindemitgliedern und Wohltätern erworben wurden.

Die Allerheiligenkirche in Magdeburg ist eine große Gemeinde. Unsere Gemeinde ist eine multinationale Familie: Russen, Ukrainer, Weißrussen, Moldauer, Deutsche, Georgier, Bulgaren, Serben, Griechen, Syrer und Vertreter anderer Völker.

In den letzten 10 Jahren wurden mehr als 500 Kinder und Erwachsene in unserer Kirche getauft. Mehr als 300 Menschen versammeln sich zum Osternachtgottesdienst, den wir in der historischen Wallonerkirche abhalten.

Das Wichtigste für uns ist das spirituelle Leben der Gläubigen: die Teilnahme von Eltern und Paten an der religiösen Erziehung von Kindern, die Durchführung von Pilgerreisen zu heiligen Stätten, die Durchführung von Konzerten, Sportveranstaltungen und vielen anderen Bildungsbereichen, die Menschen näherbringen und sie vereinen.

Derzeit befindet sich die Gemeinde Allerheiligen in Magdeburg in einem separaten Wohngebäude. Unsere Kirche ist in zwei gewöhnlichen Wohnzimmern untergebracht, die summarisch eine Fläche von ca. 60 m² haben. In den anderen kleinen Räumen gibt es eine Sonntagsschule und es werden Musik- und Zeichenunterricht abgehalten.

Im Jahr 2020 haben wir mit Ihrer Hilfe eine umfassende Renovierung des Gebäudes abgeschlossen. Im Namen aller Gemeindemitglieder der Kirche danke ich Ihnen von Herzen für Ihre Hilfe!

Derzeit muss die Gemeinde ein Grundstück mit einem Gebäude kaufen.

Ich lade Sie herzlich ein, sich am Kauf des Grundstücks mit einem Gebäude für den zukünftigen Bau zu beteiligen. Wir müssen 400.000 Euro sammeln.

Es wurde ein spezielles Bankkonto eröffnet und die Website www.rokmd.de wurde aktualisiert. Auf der Webseite können Sie einen Film über die Kirche anschauen, Sonntagspredigten anhören und

herausfinden, wie viel Geld bereits gesammelt wurde.

Die orthodoxe Kirche erhebt keine Kirchensteuer von Gemeindemitgliedern. Alle Bedürfnisse werden durch freiwillige Spenden gedeckt. Die Orthodoxe Kirche in Deutschland ist eine juristische Person und hat das Recht, Spendenbescheinigungen für Finanzbehörden auszustellen. Somit können arbeitende Menschen ohne finanzielle Beeinträchtigung ihrer Familien das zu spendende Geld für den Kirchenbau von ihren Steuern absetzen.

Die Hauptspende beträgt 400,00 Euro (Kosten pro Quadratmeter Grundstücksfläche). Sie können im Laufe des Jahres einen kleineren oder größeren Betrag in Raten einzahlen.

Es ist notwendig das Geld bis September 2021 zu sammeln. Die Namen der Spender werden in ein spezielles Buch eingetragen, in dem bei jedem Gottesdienst Gebete an Gott für Sie dargebracht werden.

Der Spender erhält eine Bescheinigung eines Projektteilnehmers.

Mit Liebe in Gott

Dekan für den Kirchenkreis Nord

Erzpriester Boris Usitmenko

Übersetzt von Rostislav Ustimenko.